Schloss Osterstein

Die Herren von Weida errichteten nachweislich im 12. Jahrhundert auf einer damaligen bronzezeitlichen Wallanlage sowie auf den Ruinen einer Slawenburg eine neue Burganlage. Der Bergfried aus dieser Zeit ist einer der wenigen Teile der ursprünglichen Schlossanlage, die noch heute sehr gut erhalten sind. Die Burg Osterstein war damals den Landgrafen von Thüringen lehenspflichtig. Aufgrund dieser Tatsache war die Burg jedoch lange Zeit eher unbedeutend, wesentlich bedeutender war hingegen die Burg der Vögte. Als die Stadtburg jedoch im 15. Jahrhundert zerstört wurde, wurde das Schloss Osterstein wieder bedeutend.

Das Schloss Reuß wurde noch sehr lange Zeit von der Fürstenfamilie genutzt. Erst mit der Zerstörung des Schlosses im Jahr 1945 wurde die Ruine dem Verfall überlassen. Die Ruinen wurden dann im Jahr 1962 gesprengt. Heute ist von Schloss Osterstein nur noch der ehemalige Bergfried erhalten, auch Reste von Wirtschaftsgebäuden und des Schlosshofes können noch besichtigt werden.

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